Rüdenhäuser Kirchweihtradition


Die Rüdenhäuser Kirchweih findet seit bald 300 Jahren immer im letzten Augustwochenende statt und geht zurück auf den Bau bzw. der Weihung der evangelischen Pfarrkirche „Peter und Paul“ im Jahre 1712. Langhaus und Chor der neu erbauten Kirche wurden bereits im September 1709 geweiht, doch bis zur Fertigstellung des barocken Kirchturms vergingen noch drei weitere Jahre, bis auch dieser, mit der Aufsetzung des Turmknopfes und der Wetterfahne am 23. August 1712 feierlich geweiht wurde.

Die Kirchweih (landläufig "Kerm") ist für die meisten Rüdenhäuser bis heute eine Art „Nationalfeiertag“. Nach einer Pause während des 2.Weltkrieges nahmen es junge Bürger aus den örtlichen Vereinen in die Hand, die Kirchweih wieder aufleben zu lassen. Seitdem läuft sie im allgemeinem nach dem gleichen traditionsbewußten Schema ab.
 
Die Ereignisse am Kirchweihmontag und Dienstag sind so außergewöhnlich und interessant, daß sie im Jahr 1999 sogar von einem Kamerateam der ARD aufgezeichnet, und in der Serie "Deutsche Fürstenhäuser" - in der es um die Castell-Rüdenhausen ging - ausgestrahlt wurden.

Nochmals sei darauf hingewiesen, dass zu allen Festaktivitäten, die in der einzigartigen Kulisse des fürstlichen Schloßparks stattfinden, für ausreichend Sitzplätze sowie reichlich Essen, Trinken, Kaffee und Kuchen bestens gesorgt ist.

Auf Ihren Besuch freut sich nicht nur die Burschenschaft, sondern alle Beteiligten und freiwilligen Helfer, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen der Rüdenhäuser Kirchweih beitragen.


Die Rüdenhäuser Kirchweih wird vom Freitag bis Dienstag gefeiert. Für Insider beginnt die „Kerm“ jedoch bereits am Donnerstag mit einem Kesselfleischessen in einer örtlichen Gastwirtschaft.
Auf den verknüpften Seiten werden die einzelnen Kirchweihtage kurz erklärt.

Die Burschenschaft Rüdenhausen e.V. ist heute für die Ereignisse an drei von fünf Kirchweihtagen verantwortlich, diese sind: